Du bist Dein eigener Herr! Leid überwinden! Dauerhaftes Glück finden! Güte Glück & Innerer Frieden Weisheit & Mitgefühl

Einige Grundannahmen im Buddhismus

„Buddhisten glauben, dass wir für die Qualität unseres Lebens, für unser Glück und unsere Mittel selbst verantwortlich sind. Für ein sinnerfülltes Leben müssen wir unsere Gefühle ändern, denn das ist der beste Weg zu künftigem Glück für uns selbst und alle anderen. Niemand, nicht einmal der Buddha, kann uns zwingen, uns geistig zu ändern. Wir müssen es aus freien Stücken tun. Deshalb sagte der Buddha: „Du bist Dein eigener Herr.“ Unser Bemühen um den richtigen Weg muss aber realistisch sein. Jeder muss für sich selbst klären, ob die Mittel, die Methoden, die er benutzt, auch zum gewünschten Ergebnis führen. Es nützt nichts, nur zu glauben und irgendetwas auf Treu und Glauben zu akzeptieren. Deshalb müssen wir uns den Weg, den wir gehen möchten, genau ansehen, um heraus zu finden, was wirksam und hilfreich ist und was nicht. Das ist wohl ganz wesentlich, wenn wir wahres Glück in unserem Leben finden möchten.

Die vier edlen Wahrheiten:
1. Das Leben ist in der Regel vom Leid über Geburt, Alter, Krankheit und Tod geprägt.
2. Dieses Leid wird verursacht durch Gier, Hass und Verblendung (Geistesgifte).
3. Zukünftiges Leid kann durch die Vermeidung dieser Ursachen nicht entstehen,
bzw. aus dieser Vermeidung kann Glück entstehen.
4. Die Mittel zur Vermeidung vom Leid und damit zur Entstehung von Glück sind
die Übungen des Achtfachen Pfades.

Diese bestehen in:
- Rechter Erkenntnis
- Rechter Absicht
- Rechter Rede
- Rechtem Handeln
- Rechtem Lebenserwerb
- Rechter Übung
- Rechter Achtsamkeit
- Rechter Meditation


Mit „Recht“ ist die jeweilige Übereinstimmung des praktischen Tuns mit den vier edlen Wahrheiten, also primär der Leidvermeidung gemeint.

Alle „unerleuchteten“ Wesen sind einem endlosen, leidvollen Kreislauf (Samsara) von Geburt und Wiedergeburt unterworfen. Ziel unseres Lebens im buddhistischen Sinne ist es, aus diesem Kreislauf des ansonsten immer währenden Leidenszustandes heraus zu treten. Dieses Ziel soll im letzten Sinne also durch ethisches Verhalten, durch die Praxis der Meditation, durch die Entwicklung von Mitgefühl und die Kultivierung der Tugenden erreicht werden. Dieses ist dann das Ergebnis der Praxis des „Achtfachen Pfades“. Auf diese Weise werden Leid und Unvollkommenheit überwunden und durch Erleuchtung der Zustand des Nirvana, der Leidlosigkeit bzw. der Zustand des Glückes verwirklicht.